Studentische Unternehmensberatungen: Brückenschlag zur Praxis

Studentische Unternehmensberatungen haben Konjunktur. Denn wer Einsatz und Überstunden nicht scheut wird belohnt: Mit Insiderwissen, Erfahrung und besten Berufsaussichten.

Studentische Unternehmensberatungen
 
Professionell und kompetent: Studentische Unternehmensberatungen haben einen hohen Qualitätsstandard

Die früher oft belächelten studentischen Berater erobern immer mehr ihre Nische auf dem Markt, gewinnen an Ansehen und sind erfolgreich. Vor allem mittelständische Unternehmen nehmen immer öfter die Dienste der studentischen Berater in Anspruch. Diese sind zwar kaum älter als 25, haben aber an Professionalität und Know-how einiges zu bieten.

Studenten überzeugen durch Kompetenz

Das wissen auch die Firmen, so Katja Herrmann von der studentischen Unternehmensberatung Capufaktur e. V. aus Greifswald: "Die Akzeptanz ist meiner Ansicht nach bei den Unternehmen sehr groß, anfängliche Skepsis kann durch Professionalität und Kreativität beseitigt werden. Die Unterschiede zu konventionellen Beratern werden durch wissenschaftliche Vernetzung und Methodik und natürlich auch durch den beträchtlichen Preisunterschied ausgeglichen." Diese Einschätzung teilen auch Florian Görres, Vorstandsmitglied bei JCNetwork, und Thomas Jurk, der als Vorstand für Externes für den Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen (BDSU) tätig ist.

Die Tagessätze der studentischen Berater werden zwar individuell mit den Firmen ausgehandelt. Sie belaufen sich jedoch in etwa nur auf 20 Prozent dessen, was die klassischen Berater verlangen. Gerade für kleinere Firmen gibt dies oft den Ausschlag, sich für die jungen Consultants zu entscheiden. Dazu kommt, dass das Konzept studentischer Unternehmensberatungen immer bekannter wird, so dass Auftraggeber eher eine Vorstellung von deren Arbeit haben als noch vor einigen Jahren.

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